Flugbuch-Protokoll.

Das Flugbuchprotokoll dient zur Abfrage der Daten die im Flugbuch gespeichert werden.

Die Übertragungsrate ist 4800 Baud und 8 N 1. (hex Werte sind fett)

Damit Kommandos nicht einfach verwechselt werden können, liegen die Byte Werte über 127dez bzw 80h. Für das Flugbuch muß man dem SOL ein 0CC hex gefolgt von dem binären Wert des gewünschten Fluges z.B. 0CC 07 bedeutet, bitte sende mir die Daten des Flugbucheintrags Nr. 7.

Das SOL antwortet darauf mit einem 24 Byte langem Datenpacket. Es werden keine Einheiten übertragen. Diese sind wie eingestellt, d.h englische SOLs speichern Fuß ab und europäische Meter. Die Bytes sind wie folgt spezifiziert:

1 Byte: SOL Modus (für zukünftige Erweiterungen)

2 und 3. Byte: maximale Höhe MSB und dann LSB. Es ist ein signed 16 Bit Wert d.h. negative Werte haben das Bit 15 gesetzt.

4 und 5 Byte: minimale Höhe MSB und LSB (signed 16 Bit)

6 Byte: Vario maximales Steigen 8 Bit integer z.B 127 = 12.7 m/s

7 Byte: Vario maximales Sinken 8 Bit integer z.B. 194 = 19.4 m/s

8 und 9 Byte: Stoppuhr: hh und mm

10 und 11 Byte: Minimale Temperatur 16 Bit signed integer z.B 1 0ah = 26.6 Grad

12. Byte: maximale Geschwindigkeit (8 Bit integer) z.B : 67 = 67 km/h

13 und 14 Byte: maximale Temperatur (16 Bit signed integer) z.B 80h 0ah = minus 1.0 Grad

15 und 16 Byte: Starthöhe (16 Bit signed integer)

17, 18  Byte: Startzeit hh mm

19 und 20 Byte: Landezeit hh mm

21, 22 und 23 Byte: Datum dd mm yy

24 Byte: für zukünftige Erweiterungen

Die SOL Übertragungssoftware fragt einen Flugbucheintrag ab z.B 0CC 07 und speichert die 24 empfangenen Bytes. Dann wird derselbe Flugbucheintrag nochmals abgefragt und verglichen um Übertragungsfehler auszuschließen.

Da auch binäre Werte vorkommen können, muß man z.B die serielle Schnittstelle so öffnen, daß kein "Null discard" gemacht wird, d.h. Nullen müßen übertragen werden können.

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